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Das Akkordeon ist ein junges, modernes und vielseitiges Instrument. Es gehört zur Familie der Tasteninstrumente.
Beim Akkordeon wird der Ton mittels einer durchschlagenden Zunge erzeugt, d.h. beim Drücken einer Taste werden (Metall-)Zungen durch Luft aus dem Balg in Schwingungen versetzt. Die Verwendung dieses Prinzips der Tonerzeugung war schon vor 3000 Jahren in China bekannt. Das älteste Instrument dieser Art ist eine chinesische Mundorgel, die Sheng.
Der Berliner F.L. Buschmann baute 1822 ein Instrument mit dem Namen Aeoline, welches man als Ur-Akkordeon bezeichnen kann. Durch ständige Weiterentwicklung ist aus dem Schnarrwerk ein solides Instrument geworden.
Da es Akkordeons in unterschiedlicher Größe gibt, ist der Unterricht ab dem 6. Lebensjahr möglich.
Dank seiner Klangvielfalt lassen sich auf dem Akkordeon Werke verschiedenster musikalischer Richtungen, angefangen bei Klavier- und Orgelliteratur, über Tango, Jazz, Folklore, bis hin zur zeitgenössischen Originalmusik spielen.
Unterricht ist auf allen Akkordeonsmodellen möglich. Ob Knopf- oder Pianotastatur, mit Melodie- oder Standartbass, die Ausbildungsmöglichkeit reicht vom elementaren Spiel bis hin zum künstlerischen Akkordeonspiel.
Als Akkordeonist hat man die Möglichkeit, alleine und mit anderen Instrumentalisten, sowie im Akkordeonorchester gemeinsam zu musizieren.
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