Wie oft wird ein Cellist, wenn er mit seinem Cello unterwegs ist, darauf angesprochen, was er da für ein “Gerät” mit sich herumträgt. Handelt es sich um eine Gitarre, einen Kontrabaß oder um die Freundin? Die Antwort, daß es ein Violoncello (Cello) sei, reicht oft als Erklärung noch nicht aus, da es sich hierbei um ein weniger bekanntes Musikinstrument handelt.

Wie die Violine gehört das Cello zur Familie der Streichinstrumente. Es wird im Sitzen gespielt, zwischen den Knien gehalten und mit einem Bogen gestrichen. So entsteht ein sonorer Klang, der oft als der menschlichen Stimme am ähnlichsten bezeichnet wird. Durch diese Eigenschaft kann der Cellist wunderbare Melodien spielen.

Er hat die Möglichkeit, alleine und mit anderen Instrumentalisten gemeinsam zu musizieren. Hierbei hat er oft die verantwortungsvolle Aufgabe, den Baß, d.h. das Fundament eines Stückes zu bilden. Da Cellisten, wie schon erwähnt, eher selten zu finden sind, wird man mit großer Freude im Orchester aufgenommen, wo man mit vielen anderen Gleichgesinnten gemeinsam musizieren kann.

Es gibt Celli in den unterschiedlichen Größen, so kann jedes Kind ungefähr ab dem 6. Lebens-jahr mit Hilfe eines Lehrers das Cello erforschen und zum Klingen und Singen bringen.