|
Die E-Gitarre ist ein sehr populäres Instrument. Fast jeder hat irgendwo schon einmal eine solche Gitarre gesehen bzw. gehört. Doch wie kam es eigentlich zur Entwicklung der E-Gitarre?
Die ursprüngliche Idee bestand darin, eine akustische Gitarre mit einem Verstärker lauter zu machen (zu verstärken). Zu dieser Zeit spielte man mit Gitarren höchstens in kleinen Besetzungen, da sich die Gitarre in großen Bands kaum durchsetzen konnte. Dazu mußte ein Pick-up auf der Gitarre angebracht werden, der mit seinem Magnetfeld die Schwingungen der Saiten in Signale für den Vertärker umwandelte. Dieses Prinzip funktionierte allerdings nur bei Gitarren mit Stahlsaiten und wird heute immer noch genauso angewendet.
Schnell stellte sich jedoch heraus, daß der Klang dieser Gitarren dem Klang eines akustischen Instrumentes nicht sehr nahe kam. Aber dafür hatten sie einen eigenen Klangcharakter der ganz neue Möglichkeiten eröffnete.
Durch diese technische Entwicklung konnte der Gitarre eine ganz neue Rolle in der Musik zugeteilt werden. Sie wandelte sich vom Begleitinstrument zum Soloinstrument. Durch weitere Veränderungen an Korpus und Pick-up erreichte man eine größere klangliche Vielfalt und somit auch weitere musikalische Anwendungsbereiche.Die E-Gitarre hat sich in fast allen Musikstilen etabliert bzw. diese Stile sogar geprägt (z.B. Blues, Rock).
Wer E-Gitarre spielen möchte benötigt keine besonderen Vorkenntnisse, sollte aber viel Spaß am Ausprobieren haben, denn das ist bei diesem Instrument sehr wichtig. Wegen der sehr begrenzten Auswahl an Kindergitarren sollte der Schüler schon 10 Jahre alt sein, um mit dem Unterricht zu beginnen.
Da es für E-Gitarre keine klassische Literatur gibt, werden im Unterricht hauptsächlich aktuellere Stücke erarbeitet. Desweiteren werden grundsätzliche Themen wie Notenlesen, Akkorde , Skalen , Begleit- und Solokonzepte behandelt.
|
|
|