Streichermatinee

Am vergangenen Sonntag fand die diesjährige Streichermatinee der Jugendmusikschule statt. Zu hören waren im vollbesetzten Vorspielraum Schüler der Violinklasse von Andrea Thäter und der Violoncelloklasse von Jörg Rieger.
Zu Beginn musizierten die „Östringer Stadtstreicher“ unter Leitung von A. Thäter die „Intrada“ und „Das Streichorchester“ von W. Richter-Caroli. Man sah den jungen Instrumentalisten an, dass sie mit viel Freude und Engagement bei der Sache sind und dass es sehr motivierend ist, in der Gruppe zu musizieren.
Im Anschluss an die „Stadtstreicher“ stellten sich die zwei jüngsten Instrumentalisten dem Publikum vor: die 5-jährige Violinistin Manuela Barth-Larios mit drei Kinderliedern sowie der ebenfalls 5-jährige Sebastian Hensmann mit „Hiding in the long grass“ von K. u. H. Colledge, welches er auf der Violine vortrug, wobei er von seinem Vater am Klavier begleitet wurde.
Mit ihren Stücken aus verschiedenen Instrumentalwerken erfreuten auch Theresa Hemberger, Timea Rosdy und Annabelle Heck die Zuhörer.Das Geschwister-Duo Katharina und Elena v. Weyhrother (Violine und Cello) hatten die „Ungarescha“ von Mainerio , „Bow down“ von Colledge und „Jim along Josie“ von Blakwell vorbereitet und sehr sicher vorgetragen.
Die nun folgenden Beiträge der Cellisten bereicherten das Programm mit ihren tiefen Tönen: Lisa Fenzel mit einem Menuett von A. Terzibaschitsch sowie Annika Hohm (begleitet von R. Göttling am Klavier) mit dem klangschön und gefühlvoll musizierten „Salut d`amour“ von E. Elgar. Einen fetzigen Akzent setzte Hannah Nürnberg mit der „Russischen Hochzeit“ von K. u. D. Blackwell. Einen gelungenen Abschluss der „Cello-Runde“ bildete das Cello-Ensemble (Hannah N./ Annika H/ Lisa F./ Lucas Weidemann und ihr Lehrer J. Rieger) mit Sh. Nelsons „Fiesta“.
Es folgten 2 Stücke für Violine und Klavier: I. Szelenyis „Wiegenlied“ (Malin Hussy) sowie „Der kleine Hirte“ von Komarowski (Katharina v. Weyhrother ).
Das Violin-Duo Lea Ziemons und Linda Bender („Allegretto“ und „Andantino“ von Sh. Suzuki) musizierte mit sichtbarer Spielfreude. Gleich noch einmal war Linda B. zu hören: diesmal zusammen mit Nadja Habich (Violine) mit einem Menuett von J.S.Bach.
Zur Abwechslung gab es für die Konzertbesucher nun ein Stück für Bratsche u. Klavier von A. Gretchaninoff: Annabelle Geiger (Viola) spielte mit Frau Leis den „Kleinen Reitersmann“.
Ein rhythmisch interessanter und mit leicht orientalischen Harmonien angehauchter Satz wurde von Marie-Theres Kronig gespielt (1.Satz aus „Israeli Concertino“ von G. Perlman)Nadja Habich folgte mit dem 3.Satz aus dem D-Dur-Konzert von F. Seitz sowie Annabelle Geiger mit dem 3. Satz aus dem g-Moll-Konzert des gleichen Komponisten. Frau Leis begleitete auch diese drei Beiträge einfühlsam am Klavier .
Diese letzten drei längeren Programmpunkte zeigen die Ergebnisse geduldigem, ausdauerndem Übens der fortgeschrittenen Schülerinnen, welche zur Freude des Publikums mit 4-stimmigen Akkorden, Fingerpizzicati der linken Hand, fliegenden Staccato-Passagen u.a. ihr Können präsentierten. Die jüngeren Schüler verfolgten staunend die schöne Musik und die vielen Klangmöglichkeiten auf der Geige.