Eine Matinee zum Auftakt der Östringer Kulturwochen bot jetzt zahlreichen jungen Nachwuchstalenten der städtischen Jugendmusikschule eine ideale Plattform, um ihr Können in der Aula der Thomas-Morus-Realschule vor einem breiteren Publikum unter Beweis zu stellen.
„Kultur wischt den Alltagsstaub von der Seele“, hob Bürgermeister Felix Geider bei seiner Ansprache zur Bedeutung vielfältiger Angebote musischen und künstlerischen Schaffens in den Städten und Gemeinden hervor. Die elf Programmpunkte der Matinee, deren musikalische Bandbreite von einem wunderbar intonierten Auszug aus dem barocken Bratschenkonzert in G-Dur von Georg Philipp Telemann bis zum gelungenen Cover des Popsongs „Impossible“ der R´n´B-Sängerin Shontelle reichte, ließen von diesem imaginären Staub des Alltäglichen wahrlich kein Körnchen mehr übrig. Der herzliche Applaus verriet, dass das Publikum seine helle Freude an der Talentschau der Musikschule hatte, bei der die mitwirkenden jungen Künstler die verschiedenen Instrumentalklassen repräsentierten. Schlichtweg beeindruckend, wie beispielsweise die 17jährige Flötistin Paula Drabant die „Fantasie“ von Gabriel Fauré ins Werk setzte und der 16jährige Jakob Neugart das bewegte `allegro mosso´ aus einer Klaviersonate von Aram Chatschaturjan darbot oder mit welch lebendigem Spiel Linda Schanzenbach und Rafael Hirsch die Komposition von David Dubery für Oboe und Klavier gemeinsam meisterten. 
Bei den Östringer Kulturwochen wird die Musikschule nach dem Talentfeuerwerk der Eröffnungsmatinee noch mehrfach ihren Akzent setzen so beispielsweise bei der Aufführung „Tanzende Hüte“ der Musikalischen Früherziehung am Donnerstag, den 17. November, 17.30 Uhr, ebenfalls in der Thomas-Morus-Realschule, und am Mittwoch, den 23. November, 16 Uhr, bei der Musikwerkstatt in der Silcherschule. 