Die Oboe nimmt in ihrer Eigenschaft als Doppelrohrblattinstrument einen wichtigen Platz bei den Holzbläsern ein. Sie darf traditionsgemäß sogar den Kammerton ”A” beim Einstimmen des Orchesters angeben. Die Tonerzeugung mittels Ansatz und Rohrblatt ist erstes wichtiges Anliegen beim Lernen und bedingt eine hervorragende Atemtechnik. Jedoch können alle Mühen schnell vergessen sein, wenn man dann einen seelenvollen Klang erzeugen kann. Literatur gibt es vom Barock bis zur Moderne in Hülle und Fülle.

Voraussetzung für den Oboenunterricht sind:
- Gesunde Atmungsorgane (Achtung bei Mundatmern)
- Die mittleren Schneidezähne sollten ausgebildet sein, eine gerade Front, und keine Lücken
aufweisen

Die Lippen müssen sich bequem über die Schneidezähne spannen lassen. Erfahrungsgemäß wird ein Anfang auf der Oboe vor dem 10. Lebensjahr kaum möglich sein. Eine gute Vorbereitung dann durch Blockflötenunterricht geleistet werden. Hierbei findet durch richtige Atmung, Haltung, Artikulation uind spezifisch bläserisch-musikalische Gestaltung eine sinnvolle Vorbereitung auf den anschließenden Oboenunterricht statt. Als Oboenlehrer der JMS Östringen ist das Ziel: Oboe sollte in jedem Orchester (Sinfonie- und Blasorchester) vertreten sein. Das ist nicht der Fall, darum lohnt es sich, Oboe zu lernen.