Die Querflöte gehört zur Familie der Holzblasinstrumente. Die Entwicklung der Querflöte geht bis in die Steinzeit zurück (vor ca. 25.000 Jahren – Knochenflöte). Im Mittelalter war die Flöte im deutschen Raum so verbreitet, daß man sie „deutsche Flöte“ nannte, allerdings hatte sie zu der Zeit nur 6 Grifflöcher und ein Blasloch. In der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde sie von allem in Frankreich zum Konzertinstrument weiterentwickelt. Im 18. Jahrhundert war die Querflöte, damals hieß sie Traversflöte, als Soloinstrument besonders beliebt, erhielt dann auch Klappen und wurde bis auf c´ vergrößert. Der größte Fortschritt im Flötenbau gelang Theobald Böhm im 19. Jahrhundert und abgesehen von kleinen technischen Details hat die Querflöte heute die Bauweise der Böhmflöte beibehalten. Die Querflöte besteht aus 3 Teilen, dem Flötenkopf, dem Mittelstück und dem Fuß. Der Ton wird am Flötenkopf bzw. Mundloch erzeugt, in dem man über das Mundloch bläst (wie bei einer Flasche). Der Tonumfang der Querflöte geht vom c´ bis c´´´´ und noch weiter. Das Klangspektrum der Querflöte ist deshalb sehr groß und vielseitig.

Die Querflöte kann im Sinfonieorchester, im Blasorchester, in der Kammermusik und als Soloinstrument eingesetzt werden. Die Literatur für Querflöte ist sehr umfangreich und vielseitig.

Querflöte lernen kann man, wenn der Zahnwechsel vollzogen ist, d.h. die 4 oberen und unteren Schneidezähne vorhanden sind. Das Alter spielt keine Rolle, die Größe des Kindes auch nicht. Für besonders kleine Kinder gibt es die Querflöte mit gebogenem Kopfstück, die erstens leicht und zweitens handlicher ist als die große Querflöte. Wichtig für das Querflötenspiel ist das Erlernen der richtigen Atemtechnik, Notenkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich.